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Michael Bässler

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Andere Baumängel

Bevor Baumängel geltend gemacht werden können, stellt sich die Frage, was überhaupt unter den Begriff des Baumangels fällt. Die gesetzliche Definition sagt hierzu, dass ein Bauwerk mangelhaft ist, wenn es nicht die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit aufweist. Fehlt es an einer vertraglich vereinbarten Beschaffenheit, so muss das Bauwerk für die gewöhnliche Verwendung geeignet und so beschaffen sein, wie es für vergleichbare Werke üblich ist.
Je ausführlicher die Baubeschreibung, desto einfacher ist die Feststellung der Baumängel.

Baumangel Bild 01
Es gibt unterschiedliche Arten von Baumängel wie:

Wesentliche Baumängel
Wenn die Nutzbarkeit des Gebäudes oder Werks erheblich beeinträchtigt ist oder es nicht den anerkannten Regeln der Technik entspricht, liegt ein wesentlicher Baumangel vor. Weitere Anhaltspunkte eines wesentlichen Baumangels sind unter anderem hohe Beseitigungskosten und ein hohes Risiko für den Eintritt von Folgeschäden.

Versteckte Baumängel
Der versteckte Baumangel ist bereits beim bei der Übergabe des Gebäudes vorhanden, wurde aber erst zu einem späteren Zeitpunkt erkannt. Wenn der Mangel vom Auftraggeber innerhalb der Gewährleistungsfrist festgestellt wird, kann er gegenüber dem Auftragnehmer Ansprüche geltend machen.

Die häufigsten Baumängel

  • Feuchtigkeitseintritt über das Dach (Gefahr von Schimmelpilzbildung)
  • Decken und Fußböden (Schlechter Untergrund bzw. Unterkonstruktion)
  • Wände (Rissbildungen)
  • Haustechnik (Elektro,- Heizungs- und Sanitärinstallation)
  • Fenster und Türen (Undicht, schlecht schließend)
  • Keller (Mangelhafte Abdichtung)
  • Fassade (Rissbildungen, nicht kompatible Materialien)
  • Terrasse und Balkone (Mangelnde Abdichtung zwischen Balkon und Gebäude)
  • Wärme- und Schallschutz (Schallbrücken durch Rohrleitungen, unzureichende Dämmung

Dies sind nur die größten Baumängel, es gibt noch unzählige mehr.

Baumangel Bild 02
Gutachtenarten:

Privatgutachten
Ein Privatgutachten ist eine sach- und fachkundige Stellungnahme auf Basis eines zivilrechtlichem Vertragsverhältnisses. Es dient zur Wertbeurteilung, Beweissicherung, Schadensermittlung, Qualitätssicherung, Minderwertermittlung etc.

Gerichtsgutachten
Ein Gerichtsgutachten ist die Stellungnahme eines Sachverständigen der vom Gericht berufen wurde. Es dient der Entscheidungsfindung und stellt ein Beweismittel dar.

Schiedsgutachten
Ein Schiedsgutachten Stellungnahme eines unabhängigen, unparteiischen Dritten zu einem umstrittenen Sachverhalt zwischen Vertragsparteien. Das Ziel ist es den Konflikt außergerichtlich beizulegen.

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